Als Katholikinnen und Katholiken, als Christinnen und Christen protestieren wir gegen die Politik des Vatikans, die auf eine dogmatisch verengte, autoritäre und weltfremde Kirche hinausläuft. Wir kritisieren insbesondere die einseitige Annäherung an die reaktionäre Piusbruderschaft und verschiedene Bischofsernennungen, die auf dieser Linie liegen.

Wir fordern alle Verantwortlichen auf, entschieden für ein offene Kirche einzustehen, die mit den Menschen auf Augenhöhe ist und jungen Menschen eine Chance für zeitgemässes Christsein gibt.

Um der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass wir für eine offene Kirche einstehen, rufen wir zu einer Demonstration auf, die wir auch als öffentliches Gebet verstehen.

Wir treten öffentlich ein und beten: 

  • für eine Kirche, die sich auf der Basis des II. Vatikanischen Konzils und der Synode 72 weiter entwickelt;
  • für die uneingeschränkte Geltung der Menschenrechte innerhalb der Kirche;
  • für die Mitbestimmung aller Kirchenmitglieder auf allen kirchlichen Ebenen; 
  • für die Gleichberechtigung der Frauen in allen Bereichen; 
  • für die Ökumene und das interreligiöse Gespräch in echter Partnerschaft; 
  • für Meinungsvielfalt und Dialog innerhalb der Kirche.

Sonntag, 8. März 2009, 14.00 bis 16.00 Uhr, Luzern

Bericht zur Demonstration unter: Demonstration, 8. März

Der Aufruf kann weiter unterschrieben werden (Mail an: kirchendemo@gmx.ch).